Ich fand es echt spannend, wie Eva Menasse ihre Familiengeschichte mit Fiktion vermischt, auch wenn ich mich etwas gewundert habe, dass sie als Person so im Hintergrund bleibt. Trotzdem ist ein großartiges Panorama entstanden, das viel von der Wiener und europäischen Geschichte des letzten Jahrhunderts zeigt. Anfangs wirkt alles wie eine lockere Anekdotensammlung, doch man merkt schnell, dass ein System dahintersteckt. Das passt perfekt dazu, dass für diese Familie Geschichten erzählen überlebenswichtig war – existieren heißt dort Geschichten liefern.

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